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Teilnehmerinnen und Teilnehmer der offiziellen Abschlussveranstaltung.

Abschlussworkshop Bergbauberatung in der Mongolei, 02.04.2025

Mit einem Abschlussworkshop in Ulaanbaatar präsentierten die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und ihre Partnerinstitutionen am 20. März 2025 die Ergebnisse des Projekts zur Beratung eines verantwortungsvollen Bergbaumanagements in der Mongolei. Der Deutsche Botschafter betonte in seiner Eröffnungsrede, dass eine nachhaltige und verantwortungsvolle Entwicklung des Rohstoffsektors entscheidend sei, um den mineralischen Reichtum des Landes wirtschaftlich zum Wohl der Bevölkerung zu nutzen und gleichzeitig Umwelt- und Gesundheitsschäden zu vermeiden.

Mit dem Abschluss des aktuellen Projekts geht eine rund 14-Jährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Mineral Resources and Petroleum Authority of Mongolia (MRPAM) zu Ende. In der letzten Projektphase ab 2022 wurden das Ministry of Industry and Mineral Resources (MIMR) und der National Geological Survey der Mongolei (NGS) als weitere Partner eingebunden. Finanziert wurde das Projekt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Im Zentrum der Zusammenarbeit stand in den letzten Jahren die Weiterentwicklung digitaler Dienste im Bergbau für das Lizenz- und Katastermanagement sowie die Einführung eines Online-Berichtswesens für Bergbau- und Explorationsfirmen. Diese Aktivitäten leisten einen wichtigen Beitrag zu mehr Effizienz und Transparenz im mongolischen Bergbausektor.

Darüber hinaus wurden praxisorientierte methodische Richtlinien für die Prospektion und Exploration sowie der Reserven- und Ressourcenklassifizierung ausgewählter Rohstoffe erarbeitet. Diese dienen künftig als wichtige Referenzdokumente für in der Mongolei tätige Bergbaufirmen.

In enger Zusammenarbeit mit dem National Geological Survey konnten zudem wichtige Fortschritte bei der Digitalisierung geologischer Karten und geowissenschaftlicher Daten erzielt werden. Begleitet wurden die thematischen Arbeiten von vielfältigen Capacity-Building-Maßnahmen – darunter Workshops, Trainings und Studienreisen –, die den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft förderten.

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